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Sirenen aus dem All

Erstellt von Ulrich Diehl |

Die Klangsirenen blicken aus dem 23. Jahrhundert auf die Musik zurück

Ihre Konzerte sind jetzt schon legendär, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass sie so selten sind wie ein internationales Fußballturnier: Nur alle zwei Jahre treten die 2006 gegründeten „Klangsirenen“ auf. Am Wochenende war es endlich wieder soweit. Mit „Bar jeder Vernunft“ bewies die Frauentruppe, dass ein Konzert mehr bieten kann als das bloße Singen von Liedern. Die Besucher in der Integrierten Gesamtschule waren begeistert.

Man schreibt das Jahr 2222. In einer Bar erinnern sich die aus heutiger Sicht futuristisch gekleideten „Klangsirenen“ zwischen Tänzen, die frappierend dem Geschwofe von „Raumpatrouille Orion“ ähnelten, an die Musik der guten alten Zeit. Dieser rote Faden diente für ein tolles Konzert mit Evergreens wie „Change the World“ von Eric Clapton, „Lost in Music“ von Sister Sledge oder „Every Breath you Take“ von „The Police“. Und wer sich jetzt fühlte wie auf einem fremden Planeten, der war um so mehr begeistert von „Life on Mars“, dem Siebziger-Jahre-Klassiker von David Bowie.

Begleitet wurden die „Klangsirenen“ bei ihrem dritten Konzert nach 2007 und 2009 von einer dreiköpfigen Band: Manuel Seng am Piano, Sebastian Kraus am Schlagzeug und Moritz Grenzmann am Bass waren für den Auftritt ein absoluter Gewinn. Und mit Bruno Peuser als Barkeeper, Michael Marx als „Darth Vader“ und Mark Bleeder als Weltraumtaxifahrer durften neben Chorleiter Ulrich Diehl weitere Männer an dem Konzertereignis teilnehmen.

Bei den „Klangsirenen“ heißt es: Nach dem Konzert ist vor dem Konzert.
Nach Ostern beginnen bereits die ersten Proben für das nächste Konzert, das für 2013 vorgesehen ist.

Artikel von Ralph Keim in Echo Online am 11.04.2011

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